2040 leben wir in einer Gesundheitsgesellschaft

Im Jahr 2040 werden wir endgültig in der Gesundheitsgesellschaft angekommen sein, so eine Studie  „Die Stadtwirtschaft von morgen“ aus dem Jahre 2012. Betrachtet man die heutige Entwicklung so ist erkennbar, dass diese Aussage nach fünf Jahren deutlich wirksam wird.

 

Festzustellen ist, dass Patienten und Gesundheitskonsumenten zunehmend das Gesundheitssystem im Hinblick auf die eigenen gesundheitlichen Unterstützungs- und Versorgungsbedürfnisse als unzulänglich empfinden. Zu wenig Transparenz, zu wenig Ganzheitlich, zu wenig Integrationsmöglichkeit im Alltag, zu wenig Zuwendung und zu erschwerter und/oder aufwendiger Zugang zu einfachsten Gesundheitsdienstleistungen.

 

Dabei ist der erste Gesundheitsmarkt mit seinen Budgetierungen und Leistungsvorgaben zu begrenzt, um den individuellen und vielfältigen Bedürfnissen der Patienten und Gesundheitskonsumenten gerecht zu werden. Der zweite Gesundheitsmarkt zu undurchsichtig und wenig orientierungsgebend.

 

Was wird nicht passieren? Die Patienten und Gesundheitskonsumenten von morgen ordnen sich den Systemdefiziten und der Anbieterdominanz unter.

 

Was wird passieren? Der Druck nach neuen innovativen Gesundheitsangeboten, die stärker den Bedürfnissen der Patienten und Gesundheitskonsumenten gerecht werden, wird steigen und zwar dynamisch. In einer postmodernen Gesellschaft bestimmt zukünftig der Patient und Gesundheitskonsument, wie Gesundheitsangebote und –services sich darzustellen haben. Der Gesundheitsmarkt wächst noch stärker vom regulierten Angebotsmarkt in Richtung vielseitiger Nachfragemarkt.

 

FAZIT: Gesundheitsanbieter, Leistungserbringer und Versorgungsakteure werden ihre Sichtweise gegenüber ihrem eigenen etablierten Angebot deutlich erweitern müssen. Dabei ist sich stärker mit den heute schon bekannten Defizit- und Wachstumsbedürfnissen der Patienten und Gesundheitskonsumenten auseinanderzusetzen. Es ist zuzulassen, dass es für den Patienten und Gesundheitskonsumenten keine Abgrenzung zwischen dem ersten und zweiten Gesundheitsmarkt, zwischen dem Arzt und Heilpraktiker, zwischen Ärzten und Therapeuten, zwischen online und offline gibt. Für IHN zählt nur eins – er will die bestmögliche Versorgung unter Ausschöpfung aller relevanten und wirksamen Möglichkeiten.