Gesundheitskompetenz in Deutschland wächst

Das Gesundheitswissen des Einzelnen ist zu einer gesellschaftlichen Erwartung geworden. Da die Gestaltung der eigenen Gesundheit nicht nur Pflicht, sondern auch Wunsch ist. 66 Prozent der Menschen in Deutschland hält sich in Gesundheitsfragen für kompetent (Quelle: Pfizer, Gesundheitswissen der Deutschen). 

 

In einer Befragung der Europäischen Kommission gaben 44 Prozent der Befragten an, sich sehr für ihre Gesundheit zu interessieren und sich mindestens einmal in der Woche medienübergreifend über Gesundheitsthemen zu informieren. Bewohner in ländlichen Regionen informieren sich häufiger als Großstädter: Ursache hierfür könnte der geringere direkte Zugang zur Gesundheitsversorgung auf dem Land sein. Über die Hälfte der 18-bis 29-jährigen und nur 37 Prozent der 60- bis 70-jährigen beschäftigen sich mindestens einmal pro Woche mit Gesundheitsthemen.

 

Unser Fazit:  Die Gesundheitskompetenz in der jüngeren Generation steigt um mehr als 50 Prozent an. Dies wird die Erwartungen an Gesundheitsversorgung, -dienstleistungen und Geschäftsmodellen im Gesundheitsmarkt deutlich verändern.

 

Unser Tipp: Die Erwartungen der neuen Gesundheitsgeneration sind anspruchsvoller. Dabei geht es darum als Partner wahrgenommen zu werden und im Rahmen einer Mitgestaltung und höheren Transparenz intensiv eingebunden zu sein. Patienten und Gesundheitskonsumenten werden zu Mitakteuren im Rahmen innovativer Geschäftsmodelle.