Patienten wollen mitgestalten – eine neue Gesundheitskultur entsteht

 

Fast schleichend, ohne große Aufmerksamkeit, aber getrieben von den Bedürfnissen der Patienten und Gesundheitskonsumenten wachsen unsere Gesundheitsmärkte in die Breite.

 

Neben einer gut ausgebauten Gesundheitsversorgung in dem gesetzlich geregelten Sicherstellungssystem, wächst der zweite Gesundheitsmarkt in seiner Kleinteiligkeit mit den privat finanzierten Produkten und Dienstleistungen kontinuierlich weiter. Zusätzlich entsteht ein dritter Gesundheitsmarkt oder man könnte auch sagen weitere Gesundheitsmärkte, die u.a. dem Gedanken der Sharing Economy und der Peer-to-Peer-Netzwerke folgen. Hier werden Patienten und Gesundheitskonsumenten zu Mitkompetenzträgern und Mitgestaltern ihrer eigenen Gesundheit. Gesundheitslaien und Professionelle verschmelzen zu einer Einheit und begegnen sich auf Augenhöhe. Hier erwächst der Keim einer neuen GESUNDHEITSKULTUR in Deutschland.

 

Damit aus dem „Keim“ was GROSSES wird, müssten sich die verschiedenen Gesundheitsmärkte öffnen und sich mit ihrer Kompetenz ineinander verweben. Voraussetzung dafür ist, dass man den gegenseitigen Mehrwerten, den jeder Gesundheitsmarkt besitzt vertrauensvoll begegnet, sich gegenseitig einlädt und gemeinsam NEUES ausprobiert.

 

 

Unser Tipp: Verlassen Sie die Grenze ihres aktuell tätigen Gesundheitsmarktes und bleiben Sie offen für Andockungspunkte aus anderen Gesundheitsmärkten, denn nur durch die Ganzheitlichkeit und Komplementarität decken Sie den zukünftigen Bedarf der Patienten und Gesundheitskonsumenten nach Vielfalt, Mitgestaltung und Empathie (Wachstumsbedürfnisse).

 

 

Beginnen kann man mit einer Denkfabrik, die Vertreter aus den unterschiedlichsten Gesundheitsmärkten einlädt, und die mit konkreten Ansätzen die neue Gesundheitskultur vordenkt.