Wachstumsbedürfnisse der Patienten und Gesundheitskonsumenten verändern den Gesundheitsmarkt

Natürlich sind auch wir der Überzeugung, dass unser deutsches Gesundheitswesen immer noch sehr leistungsfähig ist und gerade deswegen sollten wir den Blick für Veränderungen nicht verlieren.

Festzustellen ist, dass Patienten und Gesundheitskonsumenten das Gesundheitssystem im Hinblick auf die eigenen Bedürfnisse als unzulänglich empfinden. Jeder möchte heute für sich das Bestmögliche in der Gesundheitsversorgung, und doch entsteht zugleich die Verunsicherung, was denn nun das „wahre“ Optimum ist. Menschen reagieren bei konfrontierter Budgetbegrenzung, fehlender Transparenz, unterschiedlich langen Terminwartezeiten und schwer abschätzbarer Therapiewirkung mit zunehmender Vorsicht und steigender Skepsis.

Erkennbar wird, dass ihre heute vorliegenden Bedürfnisse nach Orientierung, Zugang, Komplementarität und Empathie in der Gesundheitsversorgung nicht gedeckt sind.
Der Patient und Gesundheitskonsument hat heute „WACHSTUMSBEDÜRFNISSE“ im Hinblick auf die Hoheit seiner eigenen Gesundheit und dabei hilft nicht der ausschließliche Blick auf die Digitalisierung. Der Blick auf eine neue Gesundheitskultur, die komplexer, vernetzter und breiter ist, wäre innovativ.

UNSER TIPP: Geschäftsmodelle und Gesundheitsservices der Zukunft haben Bedürfnis-Komponenten der Patienten und Gesundheitskonsumenten mit zu integrieren, damit das Vertrauen wiedergewonnen wird und eine Gesundheitskultur der Zukunft entsteht.